Kaninchenfleisch
Früher galt Kaninchenfleisch als „Arme-Leute-Essen" und leistete einen wertvollen Beitrag zu Ernährung der Menschen. Mit zunehmendem Wohlstand ist der Verbrauch von Kaninchenfleisch stark zurückgegangen. Erst in letzter Zeit entdeckt man dieses hervorragende Fleisch in der gehobenen Gastronomie wieder.
Kaninchenfleisch hat einen geringen Fett- und Cholesteringehalt, aber einen hohen Eiweißgehalt. Kaninchenfleisch zeichnet sich zudem durch einen vergleichsweise hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren gelten für die menschliche Ernährung als essenziell. Es ist außerdem leicht verdaulich und als Diät- und Krankenkost geeignet.
Selbstgezüchtete Kaninchen sind etwas Besonderes. Hier weiß man, dass sie gesund ernährt worden sind.
Wir haben auch mit unserer relativ kleinen Zucht so viel hochwertiges Fleisch, dass wir es manchmal nur mit Mühe selbst verbrauchen können. Wenn die Tiere gesund und fruchtbar sind, dann fallen eben relativ viele Braten an.
Die Zubereitungsmöglichkeiten von Kaninchenfleisch sind aufgrund seiner Zartheit, seines Wohlgeschmacks und seiner hervorragenden Würzfähigkeit vielseitig. Vieles spricht für Kaninchenfleisch. Trotzdem wird es in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch relativ wenig verzehrt.
Die folgenden Bilder zeigen das Verarbeiten von Riesenkaninchen mit Wurstmachen aus reinem Kaninchenfleisch.