Nutzgarten  

Im Nutzgarten können wir einen Teil oder unseren gesamten Bedarf an frischem Gemüse decken.  

Rassekaninchenzucht und Garten hängen bei uns nicht nur zusammen - es ist gewissermaßen ein gemeinsames Ganzes - ein genialer Kreislauf der Natur. Die Tiere bekommen Futter aus unserem Garten und sie liefern wertvollen Dünger.

Wir haben keinen großen Garten. Es muss kein kompletter Selbstversorgergarten mit 100 Quadratmetern pro Person sein. Die Größe des Gartens bestimmt bei uns in gewisser Weise auch die Größe unserer Zucht mit. Wir legen Wert darauf, dass die Tiere zumindest im Sommer möglichst täglich etwas Frisches aus dem Garten bekommen. Andererseits darf auch die Menge an Kaninchenmist nicht zu groß werden. Es soll bei uns im Garten verwertbar bleiben.

Der klassische Grundriss war eigentlich immer ein Quadrat oder Rechteck, das von kleinen Wegen durchzogen wird. Das Gemüse wird darin in Reihen angebaut. Seit den alten Klostergärten hat sich diese symmetrische Anordnung über Jahrhunderte bewährt: Sie sieht schön aus und erleichtert die Arbeit.

Gartenarbeit wirkt übrigens gemütsmäßig besonders ausgleichend ebenso wie Fahrradfahren oder eben die Beschäftigung mit Tieren. Ich bezeichne es allerdings nicht als Arbeit, sondern eher als Bewegung an frischer Luft.   

Eine Naturwiese im eigenen Garten ist eine wunderschöne und ökologisch wertvolle Alternative zum herkömmlichen Zierrasen. Sie bietet Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten und ist ein Naturerlebnis für die Sinne. Da sie nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden muss, bleibt viel Zeit, das vielfältige Leben in der Wiese zu betrachten.  Bei uns liefert die Wiese außerdem gutes Futter für unsere Riesen.  

Siegfried Hubert
Rassekaninchenzucht im Westerwald